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Nicht sehen und doch glauben

Predigt am Sonntag Quasimodogeniti April 2020

Wenn wir doch Jesus sehen könnten, dann müssten wir nicht länger an ihn glauben. Ein paar Beweise würden doch genügen. Aber JEsus sagt es dem zweifelnden Thomas: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

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Gottesdienst Übertragung Pfingsten

Beginn 10:30 Uhr – etwas später als üblich
Predigt: Joh 16, 5-11
Lieder im LG: 156, 1-3; 156, 4-6; 154, 1-3; 154, 4-6; 153, 1-3; 156, 12-13

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Stille Nacht

„Stille Nacht, heilige Nacht“ ist das bekannteste Weihnachtslied und der Inbegriff des deutschen Weihnachtsbrauchtums. Vielleicht wird es auch bei euch am Heiligen Abend gesungen, und vielleicht hast du dabei auch Bilder vor Augen: Der „holde Knabe im lockigen Haar“ und das „traute (Eltern-)Paar“ prägen so manche Vorstellung von der Krippenszene in Bethlehem. „Owi“ lacht bis heute.

Pfarrer Albrecht Hoffmann aus Crimmitschau hat sich für das „Wort zum Tag“ vom mdr Sachsen Gedanken über dieses Lied gemacht:  

Ab Heiligabend feiern wir Geburtstag von Jesus. Wenn ich mit Kindern darüber rede und sie auf die Schippe nehmen will, frage ich: „Wie heißt Jesus eigentlich mit Nachnamen?“ Was würden Sie antworten? Die Kleinen meistens wie aus der Pistole geschossen: „Christus!“. Klar: Jesus Christus. Und doch ist „Christus“ nicht Nachname, sondern ein Titel von Jesus. Frau Merkel heißt auch nicht Kanzlerin, sondern Angela. Professor Brinkmann nicht Professor, sondern Klaus. Christus ist eine Art Berufsbezeichnung für Jesus.

Was ein Christus so macht? Das kann man sich anhand eines bekannten Weihnachtslieds merken: „Stille Nacht, heilige Nacht“! In der ersten Strophe herrscht noch heimelige Ruhe: Maria und Josef wachen am Krippen-Bettchen des holden Jesuskinds, das in himmlischer Ruh schläft. Fast ein bisschen zu kitschig für manchen Geschmack.

Aber in einer der folgenden Strophen ist’s vorbei mit der Ruhe: „Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht; durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah: Christ, der Retter ist da!“ Die Engel singen den Hirten vor, was der Christus macht: Retten. Christus heißt übersetzt „Gesalbter“ oder anders: „Der, der von Gott für eine besondere Aufgabe ausgewählt und angekündigt wurde.“ Als Christen glauben wir, dass er uns seinen Sohn gesandt hat, damit der uns aus aller Schuld und Finsternis dieser Welt rettet. Jesus, der Christus, erfüllte diesen Auftrag, obwohl es ihn 30 Jahre später am Kreuz das Leben kostete. Doch so hat er uns mit Gott versöhnt und den Himmel als Lebensziel geschenkt. Drei Tage später stand Jesus als Sieger über den Tod aus dem Grab wieder auf – zu Ostern. All das war schon lange vor seiner Geburt angekündigt. Darauf warteten Generationen von Gläubigen voller Spannung – wie Kinder kurz vor der Bescherung.

An Heiligabend löste Gott seine Zusage ein und ließ die frohe Botschaft verkünden: „Christ, der Retter ist da!“ Sozusagen: Jetzt ist Bescherung! So wurde aus der stillen Nacht eine heilige Nacht – also eine, die Gott für uns zu einer ganz besonderen gemacht hat.

 

 

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Reformationsjubiläum – 500

ThesenanschlagEs ist so weit! Das Jahr des Reformationsjubiläums ist am vergangenen Montag zum diesjährigen Reformationsfest eingeläutet worden. Sogar der Papst hat sich auf den Weg in ein lutherisches Land begeben nach Lund in Schweden. Worum geht es bei diesem Gedenken? Um alles mögliche. Laut wird von Ökumene geredet und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Rom die Zeit für gekommen hält, die abtrünnigen Protestanten zurück in den Schoss der Mutter Kirche zu führen. Andere reden vom Begründer der Deutschen Sprache oder dem großen Freiheitskämpfer. 

Wir wollen von Luther die Demut lernen, wie er sich unter Gottes Wort gestellt hat. Viele Denker und Prediger haben viel gedacht und gepredigt. Doch es kommt auf das an, was Gott sagt – und er redet zu uns in seinem Wort, in den Worten der Bibel. Die Reformatoren um Luther haben die göttliche Offenbarung in der Bibel wieder ausgegraben, zugänglich gemacht, gelesen und ausgelegt. Von ihnen können wir viel lernen über den Weg zu Gott – allein aus Gnade, allein durch den Glauben, allein in der Schrift. 

Im folgenden Video werden zwei Aussagen gegenüber gestellt. In einem Interview, dass das ZDF am Reformationstag ausstrahlte, rede eine Vikarin davon, dass sie Luther modern findet, weil er kämpfte für das, was er auf dem Herzen hatte und was ihm wichtig war. Demgegenüber kommt Luther selbst zu Wort (mit dem neuesten Lutherfilm) auf dem Reichstag in Worms 1521. Dort bekennt er vor Kaiser und Reich, warum er seine Schriften nicht widerrufen wird:  weil sein Gewissen in Gottes Wort gefangen ist. Hätte er nur für seine Meinung gekämpft, wäre er bald auf dem Scheiterhaufen verbrannt und vergessen worden. Doch er kämpfte für die ewige Wahrheit, die Gott in der Bibel offenbart. Lassen auch wir unsere Gedanken gefangen nehmen von dem, was Gott uns in der Bibel wichtig macht! Viel Spaß mit der kurzen Video-Sequenz: 

 

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Büroraum fast fertig

Heute haben wieder fleißige Helfer in unserem Gemeindezentrum in Wangen

Fußboden legen
Fußboden legen

gearbeitet. Nachdem die Trockenbauwände im ehemaligen Küchentrakt stehen, war heute der Fußboden in dem Raum dran, der das Büro für den Pastor werden soll. Es bestanden einige Bedenken, ob wir den Fußboden auch in Eigenleistung fertig stellen können. Doch allen Zweifeln zum Trotz und dank der fachkundigen Helfer, sind die Arbeiten gelungen. Vielen Dank an alle, die heute mitgemacht haben.

Fußbodenfliesen verlegt
Fußbodenfliesen verlegt

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Licht über dunklem Land – Jesaja 9, 1-6 – Predigt am Sonntag nach Weihnachten

Licht über dunklem LandJesaja kündigt ein Licht an, das über dunklem Land scheint. „Das mag damals wichtig gewesen sein – doch wir leben doch in einer lichten Zeit.“ – so mag man einwenden. Dass wir das ewige Licht doch brauchen, damit es hell wird in unserem Leben – davon handelt die Weihnachtsbotschaft. Am Sonntag nach Weihnachten haben wir uns an die Freude über das große Licht von erinnern lassen.

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Gottesdienst am 18. Oktober

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Adventsstimmung

feuriger Himmel
Advent der Hoffnung

Tief verschneite Wälder, Dunkelheit vom warmen Licht einer Kerze erleuchtet, ein grüner Zweig ragt aus dem Schnee – so stellt man Adventsstimmung dar.

Das bisher warme Wetter scheint uns dieses Jahr um diese Adventsstimmung zu bringen. Kann dieses Foto auch Adventsstimmung ausdrücken? Adventszeit ist Zeit des Wartens auf die Ankunft des Herrn. Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern. Hinter dem Horizont lässt sich das Licht des großen Tages erahnen, wenn Jesus wiederkommen wird in den Wolken des Himmels. Es ist die Adventsstimmung einer ganz anderen Art: Advent der Hoffnung.

Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und all euer Klag und Weinen verwandeln ganz in Freud.

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Angenommen

Angenommen zu sein ist ein Grundbedürfnis des Menschen.

In dieser Themenreihe gehen wir den Dreischritt:

  • Angenommen von Gott – das ist das Fundament dafür, dass wir uns selbst und den anderen annehmen können
  • Mich selbst annehmen
  • Einander annehmen
  • Echte Freundschaften – die gegenseitige Annahme leben

Zusätzlich gibt es ein „Arbeitsheft“ – Arbeitsblätter zum Thema Angenommen um Gedanken der einzelnen Bibelarbeiten zu notieren.

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Ostern: Leben ohne Ende

“Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass in den letzten 24 Stunden in unserer Stadt niemand

Jesus lebt
Jesus lebt

verstorben ist.” Diese höchst ungewöhnliche Mitteilung druckte eine lokale Tageszeitung auf der Seite, an der sonst die Sterbeanzeigen stehen.

Das klingt ja geradezu ironisch! Bedauern die Zeitungsmacher wirklich, dass niemand verstorben ist? Man sollte eine Zeitungsausgabe ohne Todesanzeigen doch für einen Grund zur Freude halten. Der eiserne Griff des Todes hatte wenigstens für einen Tag die kleine Stadt nicht gewürgt.

Der Tod sendet Boten voraus

Wie wäre es, wenn der Tod nicht nur für einen Tag und an einer Stadt seine Macht verlieren würde? Was, wenn es ein Mittel gegen den Tod gäbe? Während in den armen Ländern dieser Welt viele Menschen schon in jungen Jahren sterben müssen, arbeiten die Mediziner in den reichen Ländern der westlichen Welt fieberhaft daran, das Lebensalter zu verlängern. Eine sehnsüchtige Hoffnung verbirgt sich dahinter. Ach, wenn wir den Tod doch ganz bezwingen könnten. Doch es bleibt dabei, der Tod fordert seinen Tribut trotz aller medizinischen Fortschritte. Dazu kommen die Anzeichen des Alterns als Vorboten des Todes: die Augen benötigen eine Brille zum Lesen, die Falten im Gesicht halten sich und werden tiefer, die Kräfte lassen nach und das Gedächtnis weist Lücken auf.

Und was, wenn das Leben ohne Altern und Sterben kein Wunschraum wäre? Wir brauchen nicht zu träumen. Der Tod wurde bereits besiegt. Doch das geschah nicht in den Laboratorien der Mediziner. Ein Mann mit Namen Petrus be-schreibt dieses Ereignis folgendermaßen: Gott hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überantwortet habt. … Den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen. (Apostelgesch. 3, 13)

Jesus besiegte den Tod

Jesus starb einen grausamen Tod am Kreuz. An diese traurige Tatsache erinnern wir uns in der Karwoche und am Karfreitag. Doch Petrus beschreibt hier auch eine frohe Tatsache. Jesus blieb nicht im Grab. Er stand wieder auf von den Toten. Daran erinnern wir mit dem Osterfest und dem Jubelruf: „Christus ist auferstanden!“ Er besiegte den Tod. Er zerbrach den eisernen Griff, mit dem ihn der Tod gehalten hatte. Der Tod konnte nur für kurze Zeit über ihn triumphieren. Dann lebte Jesus wieder. Dafür gibt es Augenzeugen.

Gibt es Hoffnung für mich?

Und wie kann ich die Angst vor dem Tod loswerden? Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. (Joh 11, 25+26)
Jesus bleibt ganz realistisch: … auch wenn er stirbt. Ja, sterben muss jeder. Daran hat sich auch mit der Auferstehung von Jesus zu Ostern nichts geändert. Doch Jesus redet von dem Leben nach dem Tod. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. So, wie Jesus vom Tod auferstanden ist, werden alle Gräber wieder leer sein. Alle Toten werden auferstehen. Großartig, was zu Ostern offensichtlich wurde.

Der Tod nur noch ein Schlaf

Es wird also weiter Sterbeanzeigen in den Tageszeitungen geben. Doch der Glaube an Jesus Christus eröffnet neue Perspektiven über den körperlichen Tod hinaus. Der Tod hat seine Macht verloren. Das ist keine Legende. Jesus ist vom Tod auferstanden. Er lebt und ist uns nahe. Das ist die wichtige Botschaft von Ostern. Deshalb wurde Ostern als das große Fest der Christenheit gefeiert, schon lange bevor Weihnachten in Mode kam.
Es gibt das Leben ohne Ende ganz ohne Schönheitschirurgen oder Fitnessprogramm. Glauben Sie an Jesus Christus. Er ist vom Tod auferstanden. Auch Ihnen steht dieser Weg offen.